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Lebendiges Paradies statt öde Gstättn

  • 24. Oktober 2012
  • Birgit Fischer-Radulescu

Grün allein macht nicht glücklich: Wer kennt sie nicht, die grünen Wüsten aus Rasen und Thujenhecken, die bestenfalls von einer Blautanne in ihrer Ödnis durchbrochen werden? Dabei kann ein gut angelegter Garten so viel mehr, als einfach nur grün sein! Ein vielfältiger Garten ermöglicht die verschiedensten Nutzungen, bietet Räume für jede Gelegenheit, lebt mit dem Wechsel der Jahreszeiten, wächst und gedeiht, um über die Jahre immer schöner zu werden, spielt mit Licht und Schatten, mit Farben, mit Formen, bietet wechselnde Ausblicke aus dem Haus.

Meist denkt man, während man mitten im Hausbau steckt, nur an diesen und nichts anderes. Das Haus steht im Mittelpunkt aller Gedanken, allen Tuns. Doch nach Fertigstellung wird schnell klar – spätestens im ersten Frühling! -, dass da eigentlich noch viel mehr ist: nämlich der Raum um das Haus herum. Er rahmt es ein, verändert es, bindet es in die umgebende Landschaft ein (und vergessen Sie nicht: auch Stadt ist Landschaft!), wird Teil des Wohnraumes.

Damit Haus und Garten zusammen ein einheitliches, harmonisches Gesamtbild ergeben, ist jedoch eine sorgfältige und rechtzeitige Planung nicht nur des Hauses, sondern auch des Gartens notwendig. Wobei im Idealfall die Planungen bereits parallel laufen sollten. Auf diese Weise können die Budgets entsprechend aufgeteilt werden und es kommt später nicht zu irgendwelchen Kompromisslösungen, weil beispielsweise ein Terrassenausgang im Gebäude an einer ungünstigen Stelle liegt oder weil das Gebäude selbst nicht ideal in einen Hang eingepaßt wurde und der Außenraum dadurch nicht mehr optimal genutzt werden kann.

Aber es ist selbstverständlich nie zu spät für die Planung eines Gartens. Auch bei bestehenden Gebäuden kann natürlich eine Neuplanung des Gartens vorgenommen werden. Der Gartenarchitekt wird dann eben den Bestand entsprechend in die Planung einbeziehen. Oft können dabei im Zuge der Planung auch versteckte vorhandene Reize – beispielsweise ein alter Baum – herausgearbeitet werden und in neuem Glanz erstrahlen.

Gartenplanung ist aber nicht nur eine Frage der Ästhetik und der räumlichen Anordnung. Auch technische Details sind von enormer Bedeutung. Hangsicherungen, Stützmauern, Konstruktionen von Pergolen, die optimale Materialwahl, Regenwassermanagement, standortgerechte Pflanzenwahl – all dies bedarf eines umfangreichen Fachwissens, damit ein dauerhafter und nachhaltiger Garten entsteht, der auch in 20 Jahren noch Freude bereitet. Durch seinen langjährigen Erfahrungsschatz und sein umfangreiches Spezialwissen kann der professionelle Gartenarchitekt Lösungen finden, auf die andere nicht gekommen wären. Oftmals können dadurch auch Kosten gespart werden.

Nicht selten wird schließlich vergessen, dass es genauso wie beim Hausbau bei der Gestaltung des Gartens gewisse behördliche Vorschriften einzuhalten gibt. Auch um innerhalb dieser Normen und Vorschriften den optimalen Gartenraum zu entwickeln, ist eine professionelle Planung sehr hilfreich.

Räumliche Vielfalt statt grünem Einheitsbrei und Dauerhaftigkeit statt kurzlebigem Wegwerfgarten – wenn ihr Garten diesen Ansprüchen gerecht werden soll, ist eine ausgeklügelte Planung unumgänglich!

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