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Der nächste Sommer kommt bestimmt

  • 14. Oktober 2012
  • Birgit Fischer-Radulescu

Die ersten Blätter färben sich gelb; die Sonne steht tiefer und wirft ihr goldenes Licht durch das schütter werdende Laub der Bäume; der erste Nebel hängt morgens zwischen den Hügeln; das Gemüsebeet leert sich unerbittlich; der Duft modernder Blätter durchzieht leise die Luft – ja, es lässt sich nicht leugnen: der Herbst ist eingezogen.

Jetzt, wo die Natur sich auf die Winterpause vorbereitet und alle Zeichen auf Abschied und Vergänglichkeit stehen, wird es im Atelier der Gartenarchitektin oft sehr still. Kaum jemand kommt auf die Idee, jetzt seinen Garten planen zu lassen. Erst nach Weihnachten laufen die Telefone wieder heiß. Wenn die Tage dann wieder länger werden, erinnert sich plötzlich jeder wieder an seinen Garten und alle wollen gleichzeitig innerhalb weniger Wochen ihren neuen Garten fix und fertig haben. Dabei weiß schon der erfahrene Gärtner sehr genau, dass jetzt im Herbst die Zeit ist, die Grundlage für ein reiches nächstes Jahr zu erstellen.

Die Gartenplanung an sich kann unabhängig von der Jahreszeit erfolgen. Herbst und Winter lassen sich dabei aber sehr gut für Planungen nutzen, denn dadurch ergeben sich gleich zwei Vorteile. Erstens ist der Garten dann im Frühling bereits fertig und kann gleich bei den ersten Sonnenstrahlen genutzt werden. Zweitens können oftmals bei der Umsetzung Kosten gespart werden, da die ausführenden Betriebe im Winter mehr Zeit haben, nicht so überlastet sind wie im Frühling oder Sommer und daher günstigere Preise bieten.

Planungen brauchen schließlich auch ihre Zeit. Eine Gartenplanung ist ein kreativer Prozess, der nicht einfach so innerhalb einer Woche abgeschlossen werden kann. Da müssen Ideen gesammelt werden, da muss abgewogen werden, da müssen Entscheidungen getroffen werden. Gut Ding braucht eben Weile!

Unabhängig von der Frage nach den Jahreszeiten spielt sich auch die Gartenplanung im Zusammenhang mit einem Neubau oder Umbau ab. Hier ist es jedoch vor allem wichtig, so früh wie möglich einen Gartenarchitekten hinzuzuziehen. Denn nur so kann gewährleistet sein, dass schon in der Planungsphase Gebäude und Garten aufeinander abgestimmt werden. Terrassen und Ausgänge zum Beispiel sollen ja an der richtigen Stelle liegen – und sind diese erst einmal gebaut, kann nichts mehr geändert werden. Haus und Garten sollten letztlich ein harmonisches Ganzes bilden und nicht zwei separate Körper bleiben, die nichts miteinander zu tun haben. Deshalb ist uns auch die Zusammenarbeit mit dem Architekten ein ganz besonderes Anliegen. – Doch das ist eine andere Geschichte. Und die soll zu einem anderen Zeitpunkt erzählt werden.

Also, auch wenn die Natur sich gerade zum Winterschlaf zusammenrollt: Das purpurgrüne Chamäleon ruht nicht und ist auch im Herbst und Winter für Sie da!

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